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TGP 2017 - Die Trophäen sind wieder in München

Doppelsieg bei den High Performance Days in Hockenheim

Die Vorbereitungen für die High Performance Days am Hockenheimring waren in diesem Jahr an Spannung nicht zu überbieten. Zahlreiche Unwägbarkeiten und Lieferverzögerungen stellten unsere Jungs vor riesige Herausforderungen. Noch wenige Wochen vor dem entscheidenden Rennen stand nicht fest, ob wir unsere Viper ACR und unsere Corvette C7 Z06 ins Rennen schicken können. Tage- und nächtelang schraubte unsere Tuning-Crew ums Leben, stellte Steuergeräte in Eigenregie her und stimmte alle elektronischen und baulichen Komponenten im Nanobereich aufeinander ab. Das Zeitfenster wurde enger und enger, so dass wir dann am vergangenen Freitag beide Autos direkt vom Prüfstand auf den Hänger Richtung Hockenheim verladen haben, ohne auch nur einen Meter auf der Straße getestet zu haben. Die Anspannung war im gesamten Team zu spüren ...

Seit 2016 wurde "Molly", die Viper ACR, stetig optimiert, eine neue Trockensumpfschmierung verbaut, der Kurbeltrieb verbessert und feingewuchtet. Hierdurch konnten wir erreichen, dass der Motor schneller hochdreht und damit runder und deutlich dynamischer läuft. Der Unterboden wurde komplett geschlossen und somit der Anpressdruck erhöht. Ausgestattet mit Klimaanlage, Airbags, Ledersitzen und Navigation schickten wir unsere 1.580 kg schwere Viper in das erste Rennen in der Sportwagenklasse. Lediglich den Kindersitz hatten wir aus Gründen der Gewichtsreduktion nicht dabei. Daniel Schwerfeld zauberte eine für einen straßenzugelassenen und serienmäßig mit Kumho-Tyres bereiften Sportwagen sensationelle Rundenzeit von 01:05.903 Minuten auf den Asphalt und belegte damit einen grandiosen zweiten Platz!

Geschlagen geben musste sich unsere Viper lediglich dem stärksten Konkurrenten aus dem eigenen Stall, unserer Corvette C7 Z06. In neuem Kleid und mit zahlreichen Tuning-Komponenten jagte Renger van der Zande über die Rennstrecke und war noch mal 0,105 Sekunden schneller als Schwerfeld, nahm dem Drittplatzierten sogar mehr als 3,5 Sekunden ab. Geschuldet ist diese Leistungssteigerung einem neu verbauten 7-Liter Motor mit Kompressor, Geiger-Kühlsystem und einer durch Inconel deutlich gewichtsreduzierten Abgasanlage. Natürlich fährt unsere  serienmäßig Michelin-bereifte "Emma" mit geschlossenem Unterboden und sequentiellem Getriebe, was eine Schaltzeit von lediglich 73 ms gewährleistet.

Im Finallauf am Sonntag startete das Fahrerfeld in umgekehrter Reihenfolge der Rundenbestzeiten aus allen Rennklassen. Damit musste unsere Viper vom vorletzten Startplatz das Feld von hinten aufrollen. Lediglich der Radical RXC GT aus der Klasse der Supersportwagen mit nur 935 kg Leergewicht war im Vorlauf einer anderen Wertungsklasse schneller. Gleich in der ersten Runde gelang Daniel Schwerfeld eine Sensation: nach der ersten Kurve hatte er bereits zehn Fahrer überholt und lag damit mit der Viper auf Platz 1! Unserem ambitionierten Tuning-Team war jedoch bewusst, dass bei einem Mehrgewicht von über 600 kg die Führung schwer zu halten sein würde. Und so schnappte sich der Radical nach der Hälfte der Rennzeit die Führung, wozu wir herzlich gratulieren.

All unseren rennsportbegeisterten Fans sagen wir ein herzliches Dankeschön für das Daumen drücken und freuen uns schon auf eines der nächsten Events zusammen mit Euch. Wo wir als nächstes anzutreffen sind, könnt Ihr auf unserer Homepage im Veranstaltungskalender nachlesen.

Noch mehr Bilder vom diesjährigen Tuner Grand Prix findet Ihr auf unserer Homepage. Auch Impressionen aus den vergangenen Jahren findet Ihr in unseren Bildergalerien.