TESTBERICHT:
Test: Dodge Viper 650 PS
erschienen bei Motorvision am 25.05.2004
Viper. Laut Lexikon eine giftige Schlange - in unserem Falle jedoch eine Dodge Viper mit 650 PS und wir haben sie getestet.
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Karosserie Fett, Schwarz und böse. Die grimmigen Schlitzaugen suggerieren nur eines: Weg von meiner Spur! Lange Haube, kurzes kräftiges Hinterteil. Die Abgase finden vor den 19-Zoll-Hinterrädern den Weg ins Freie. Monströs: die Heckansicht. Breit, breiter, am breitesten. Ein Porsche-Heck sieht dagegen richtig brav aus. |
Ein Innenraum zum Zupacken. Der Starterknopf ist das einzige Element, das sich leicht bedienen lässt. Der Rest braucht eine entschlossene Hand.
Die Sitze sind auch für die Langstrecke perfekt.
Antrieb/Fahrdynamik
8,3 Liter Hubraum verteilt auf 10 Zylinder. Das maximale Drehmoment ist doppelt
so groß wie bei einem GT3-Porsche.
Gegenüber der ersten Generation ist die Neue wesentlich zahmer und besser
am Limit zu bewegen.
Ein Blender ist die Viper jedenfalls nicht.
Der Viper-Dompteur sollte durchaus ein bisschen Erfahrung mit heckangetriebenen Autos mitbringen und einen sensiblen Gasfuß. Erst recht, wenn die Leistung nicht mehr serienmäßige 500 PS sondern 650 PS beträgt. Die getunte Viper schiebt im dritten Gang brachialer an, als die meisten Autos im Ersten. Traktionskontrolle? Pustekuchen! Der rechte Fuß kann frühestens im vierten Gang die volle Leistung abrufen, ohne das das Heck unruhig wird.
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